Larp: Ruwenien V
Und nun ist uns, und insbesondere Moira, unterwegs etwas ganz besonderes passiert.
In einem kleinem Dorf, in dem wir zwischendurch rasteten, lernte Moira einen jungen
schottischen Schmied Namens "Jock" kennen. Keiner ahnte irgend etwas, als Monate später
Moiras Bauch immer größer wurde. Erst
als uns durch Zufall eine Hebamme begegnet ist erfuhren wir, dass der Bauch nichts mit dem Essen zu tun
hat, sondern dass da eine kleine Moira in der Moira steckt! Kaum hatten wir diese Nachricht erfahren
tauchte Jock auch wieder auf. Er ist uns die ganze Zeit nachgereist, um uns einzuholen.
Zusammen mit der Hebamme Tamina, erreichten wir alle zusammen das Land Ruwenien, wo wir
in einem Lager an einem wundervollen See unser Zelt für eine Weile aufschlagen durften.
Am nächsten Tag herrschte ein wenig Wirbel im Lager.
Einige Leute hatten angeblich im Wald Riesen-Ameisen gesehen, die riesige Pilze in ihr Nest trugen.
Wir glaubten diese Geschichte erst, als einer mit einem dieser Pilze aus dem Wald wiederkam und ihn präsentierte.
Sofort wurde er untersucht, doch voher wurde uns Zuschauern noch befohlen ein Tuch vor den Mund zu halten.
Wir sahen neugierig zu, während wir unseren Mund bedekt hielten. Auch Moira duckte neben Andastra
und hielt den Umhang ihrer Schwester vor ihrem Mund. Und es hat sich gelohnt! Bei der ersten Berührung
spritzte der Pilz in alle Richtungen eine weisse Milch von sich, die
hoch giftig war, wie sich später herausstellte.
Da hatten wir ja mal wieder Glück gehabt! Danach wollten wir natürlich auch in den Wald gehen
um das Ameisennest zu sehen. Dort angelagt war aber leider keine Riesen-Ameise in Sicht. Dafür aber mehrere Orks
auf dem Rückweg, die sich grölend auf unsere Gruppe stürzten. Jock stürmte
mit seinem großen Schmiede-Hammer ins Gefecht - auch wenn er vom Kämpfen eigentlich keine Ahnung hat - und
verteidigte Moira bis zum Umfallen. Andastra ist in der Zwischenzeit mit einem Ork im Nacken in die andere Richting, um den ganzen See
herum, schreiend ins Lager gelaufen. Morwan und Tamina blickten vom Kochen erschrocken auf als sie ankam, doch der Ork
war mittlerweile verschwunden. Er hatte offensichtlich bemerkt, dass Andastra mit leicht angehobenem Kleid viel schneller
laufen kann als er!
Nach einer Weile kehrten Moira und der verwundete Jock wieder zurück ins Lager.
Doch als Jock gerade dabei war sein zerrissenes Hemd zu flicken, passierte etwas seltsames. Ein grünhäutiges
Wesen mit Hörnern kam in die Nähe unseres Lagers und vollbrachte dort ein Ritual mit einem Totenkopf. Unsere Krieger
konnten ihn wegen eines magischen Bannkreises erst nicht erreichen.
Als nach einer Weile unsere Magier es schafften den
Zauber zu brechen, floh im nu die grüne Gestalt und lies in Eile den Totenkopf da liegen. Der wurde dann zum untersuchen
ins Lager gebracht und wir gingen wieder zu unserem Zelt.
Doch dann fing auf einmal Andastra an ein paar unverständliche Wörter zu murmeln, viel in so eine Art Hypnose
und ging mit ausgestreckten Armen in die Richtung des Schädels. Jock und eine andere Frau versuchten sie aufzuhalten
und hielten sie an den Armen. Doch dann warf plötzlich Andastra eine brennende Kugel auf Jocks Brust, die sie irgendwie
herbeigezaubert hat, und rief dabei noch ein paar unverständliche Wörter. Jock fiel zu Boden während sein Hemd brannte
und Wasser geholt wurde. Als Andastra weiterhin aufgehalten wurde zum Schädel zu gelangen, liess ihre Hypnose nach und
sie wachte nach einer Weile verwundert wieder auf.
Rest folgt