Lieder der Minnesänger

 

Die Minnelieder erzählen alte Geschichten auf mittelhochdeutsch: von jungen Burgfräulein, von Rittern, von der Liebe und der Lust, aber auch von Raufereien in Wirtshäusern. Besinnlich zur Harfe oder schwungvoll zu der Trommel gesungen - je nach Handlung - , ermöglichen sie einen besonderen Einblick in das Leben mittelalterlicher Zeiten.

 

Beispiele aus unserem Repertoire:

Walther von der Vogelweide (ca. 1170-1230) Nu alrerst leb ich mir werde (Palestinalied)
Under der linden
Neidhard von Reuenthal (1. Hälfte 13. Jhd) Mayenzeit ohne neid
Der Mönch von Salzburg (2. Hälfte 14. Jhd) Ain enpfahen
Dy trumpet
Martein lieber herre
Oswald von Wolkenstein (1377-1445) Die mynne füget nyemand
Her wiert uns dürstet

 


 

Instrumentalmusik des Mittelalters

 

Ob aus dem frühen oder dem späten Mittelalter, ob zum Tanzen geeignet oder nicht, ob höfisch oder für das einfache Volk, die Instrumentalmusik des Mittelalters sorgt immer für Schwung und Kurzweyl.

 

Beispiele aus unserem Repertoire:

Pucelete Anonymus (13. Jh.)
Beata Viscera Anonymus (spätes 13. Jh.)
Saltarello Italienischer Springtanz (14. Jh.)
Pastime with good Companie King Henry VIII (1491-1547)

 


 

Spätmittelalterliche Vokalmusik

 

Ab dem 14., aber besonders im 15. Jahrhundert entwickelt sich stetig die Mehrstimmigkeit: von ein bis zwei auf bis zu vier Stimmen, die Unterschiedliches singen. Diese frühe Form der Mehrstimmigkeit macht einen wichtigen Teil in Weylas Repertoire aus.

 

Beispiele aus unserem Repertoire:

Dindirindin Anonymus, Datierung: um 1500
Pase el agoa Anonymus, Datierung: spätes 15. Jh.
Riu riu chiu Mateo Flecha el Viejo (1481-1553)
Tourdion Pierre Attaingnant (1494-1551)
Belle, qui tiens ma vie Thoinot Arbeau (1519-1595)